Forschungs­da­ten­ma­nage­ment in den Umwelt­wis­sen­schaften


Wo?
Wer?


Die Publi­ka­tion von wissen­schaft­li­chen Daten als selb­stän­diges Forschungs­er­gebnis oder als Ergän­zung zu wissen­schaft­li­chen Publi­ka­tionen gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeu­tung. Auch in vielen Forschungs­aus­schrei­bungen werden schon direkt Planungen zum Forschungs­da­ten­ma­nage­ment für die Projekt­lauf­zeit und danach gefor­dert. In den Umwelt­wis­sen­schaften gibt es inzwi­schen Initia­tiven die das Forschungs­da­ten­ma­nage­ment adres­sieren (z.B. Belmont Forum), natio­nale und inter­na­tio­nale Platt­formen für Forschungs­da­ten­pu­bli­ka­tion (z.B. PANGAEA und GEOSS) und zahl­reiche Spezi­al­lö­sungen aus Einzel­pro­jekten (z.B. GLUES-GDI, ) primär für die Daten­re­cherche. Insge­samt sind die Ange­bote durch die unter­schied­li­chen Daten­kul­turen in den Teil­dis­zi­plinen, die verwen­deten Formate und Stan­dards für Meta­daten, Schnitt­stellen und Daten­mo­delle, sowie die unter­schied­li­chen Daten­qua­li­täten, Seman­tiken und Skalen jedoch sehr hete­rogen. Eine etablierte gemein­same Forschungs­da­ten­in­fra­struktur, welche ein durch­gän­giges Forschungs­da­ten­ma­nage­ment in den Umwelt­wis­sen­schaften ermög­licht, gibt derzeit noch nicht. Hierfür sind Entschei­dungen unter anderem zur Archi­tektur (Föde­rie­rung oder Inte­gra­tion mehrerer Platt­formen) und der Ausrich­tung (gene­risch oder teil­dis­zi­plinär) zu treffen.

Im Vortrag werden der Status, die spezi­fisch-geowis­sen­schaft­li­chen Anfor­de­rungen und die Notwen­dig­keit einer solchen Forschungs­da­ten­in­fra­struktur speziell für die Umwelt­wis­sen­schaften disku­tiert.

 

Vita von Stephan Mäs

Top