Forschungs­da­ten­ma­nage­ment und Förder­auf­lagen zur Archi­vie­rung von Forschungs­daten in den Sozi­al­wis­sen­schaften


Wo?
Wer?


Forschungs­daten sind zentraler Bestand­teil der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung. Diese Daten Dritten zur Nach­nut­zung zur Verfü­gung zu stellen ist Teil guter wissen­schaft­li­cher Praxis. Darüber hinaus fordern heute mehr und mehr Dritt­mit­tel­geber das Verfüg­bar­ma­chen von Forschungs­daten, wie z. B. die EU im Rahmen von Horizon 2020 oder das BMBF für die empi­ri­sche Bildungs­for­schung.

Die Verfüg­bar­ma­chung von Forschungs­daten ist jedoch an verschie­dene Voraus­set­zungen geknüpft. Hierzu zählt zunächst, dass Dritte die Forschungs­daten über­haupt auffinden und Zugang zu ihnen erhalten können. Darüber hinaus müssen die Forschungs­daten ange­mes­senen doku­men­tiert sein, so dass sie inhalt­lich verständ­lich und analy­tisch nach­nutzbar sind. Schließ­lich müssen die recht­li­chen Voraus­set­zungen erfüllt sein, wie etwa die infor­mierte Einwil­li­gung zur Verfüg­bar­ma­chung, der rich­tige Umgang mit perso­nen­be­zo­genen Infor­ma­tionen oder die Defi­ni­tion von Nach­nut­zungs­be­din­gungen im Rahmen des Urhe­ber­rechts.

Um derar­tige Voraus­set­zungen gezielt zu schaffen werden Forschungs­pro­jekte vermehrt dazu aufge­for­dert ein geeig­netes Forschungs­da­ten­ma­nage­ment zu betreiben und dies in Form eines Daten­ma­nage­ment­plans syste­ma­tisch zu doku­men­tieren. Der geplante Vortrag liefert einen ersten Einblick in die Bedeu­tung des Forschungs­da­ten­ma­nage­ments und erör­tert, wie ein ziel­ori­en­tiertes Forschungs­da­ten­ma­nage­ment die Verfüg­bar­ma­chung von Forschungs­daten unter­stützt.

 

Vita Sebas­tian Netscher

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