Digi­ta­li­sie­rung und Lang­zeit­ar­chi­vie­rung der Bonner Längs­schnitt­studie des Alterns (BOLSA)


Fast zwanzig Jahre lang, von 1965 bis 1984, erforschte ein Team um Prof. Dr. Hans Thomae und Prof. Dr. Ursula Lehr Fragen des Alterns und von Altern­s­pro­zessen. Dieser Ansatz war 1964/65 inno­vativ. Längs­schnitt­stu­dien führte man vornehm­lich mit jungen Menschen durch. Thomae und Lehr über­trugen das Modell jedoch in die Alters­for­schung und initi­ierten damit eine der bedeu­tendsten Längs­schnitt­stu­dien über­haupt.

Mitt­ler­weile wurde der gesamte Forschungs­da­ten­be­stand in das Histo­ri­sche Daten­zen­trum Sachsen-Anhalt über­führt. Der Bestand wurde verzeichnet, signiert und zur Digi­ta­li­sie­rung kolla­tio­niert. Ebenso konnte das Daten­zen­trum die daten­schutz­recht­li­chen Aspekte zur Digi­ta­li­sie­rung und Bereit­stel­lung der Forschungs­daten klären. Der Bestand ist voll­ständig digi­ta­li­siert und wurde von studen­ti­schen Hilfs­kräften intensiv erschlossen. Über das Portal sind alle Daten der BOLSA öffent­lich recher­chierbar. Für alle Wellen und Tests gibt es allge­meine Beschrei­bungen und Schlag­wort­ver­zeich­nisse. Über diese können Sie sich infor­mieren, ob die Bestände der BOLSA für Ihre Forschungen weiter­füh­rend sind. Der direkte Zugang zu den voll­ständig digi­ta­li­sierten Akten, SPSS-Daten und Tonda­teien ist der Abschluss eines Daten­schutz­ver­trages notwendig.

Weitere Infor­ma­tionen zum Projekt und das Portal finden Sie hier.

  • Leitung:
    Dr. Katrin Moeller
  • Projektstatus:
    laufend
Top