Forschungs­daten bereit­stellen


Dritt­mit­tel­geber wie z.B. die Deut­sche Forschungs­ge­mein­schaft, fordern die Veröf­fent­li­chung der Forschungs­daten, solange die Wahrung von Rechten Dritter nicht entge­gen­steht. „Die Forschungs­daten sollten dabei in einer Verar­bei­tungs­stufe (Rohdaten oder bereits weiter struk­tu­rierte Daten) zugäng­lich sein, die eine sinn­volle Nach- und Weiter­nut­zung durch Dritte ermög­licht.“[1] Um diesen Anfor­de­rungen gerecht zu werden, ist neben der Entwick­lung einer Stra­tegie für die digi­tale Lang­zeit­ar­chi­vie­rung, die Erhe­bung der Meta­daten und die Daten­do­ku­men­ta­tion notwendig. Sie beschreibt, in welchem Kontext, mit welchen Werk­zeugen und Methoden sowie unter welchen Bedin­gungen die Forschungs­daten erzeugt, gespei­chert, bear­beitet und analy­siert wurden. Die genannten Arbeiten beschreiben das profes­sio­nelle Forschungs­da­ten­ma­nage­ment, das bereits in der Planungs­phase eines Forschungs­pro­jektes einsetzt. In der Projekt­vor­be­rei­tung werden Richt­li­nien für den Umgang mit den Forschungs­daten verein­bart und in einem Daten­ma­nage­ment­plan fest­ge­halten. Er wird während des Forschungs­pro­zesses fort­ge­schrieben und den zu archi­vie­renden Daten beigelegt. Nur so kann die spätere Nach­nut­zung von Forschungs­daten gewähr­leistet werden.

 

 


[1] Deut­sche Forschungs­ge­mein­schaft: Leit­li­nien zum Umgang mit Forschungs­daten, 30.09.2015.

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